Darlehen
Ein Darlehen entspricht einem schuldrechtlichen Vertrag, der zwischen dem Darlehensgeber und dem Darlehensnehmer abgeschlossen wird. Der Darlehensgeber kann hierbei entweder eine natürliche Person oder zum Beispiel eine Bank sein. Bei Abschluss eines Darlehensvertrages verpflichtet sich der Darlehensnehmer gegenüber dem Sachleistungserbringer zur Rückzahlung des gleichen Betrages oder bei Sachgütern zur Rückgabe der gleichen Menge.
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Bei einem Darlehensvertrag wird anfangs ein über die Laufzeit konstanter Zinssatz festgelegt. Zudem kann noch eine Darlehensgebühr erhoben werden, was bei einigen Banken der Fall ist und je nach Darlehensgeber stark variieren kann.


Darlehensarten
  • endfälliges Darlehen (Fälligkeitsdarlehen): Der Kreditnehmer zahlt am Ende der Laufzeit einmalig das gesamte Darlehen zurück.

  • Annuitätendarlehen: Der jährlich zu zahlende Betrag aus Tilgung und Zinsen ist immer gleich hoch. Dadurch steigt der Tilgungsanteil während der Laufzeit an und der Zinsanteil sinkt entsprechend.

  • Tilgungsdarlehen: Die Tilgung bleibt während der Laufzeit konstant, die Zinsen werden aus dem verbleibenden Kapital berechnet. Dadurch sinken die Raten während der Laufzeit.

  • Laufzeitzinsdarlehen, LAUDA, Ratendarlehen: Der Zinsbetrag für die gesamte Laufzeit wird am Anfang der Laufzeit in einem Betrag dem Darlehensbetrag zugerechnet. Anschließend wird bis zum Ende der Laufzeit der gleiche Betrag (Rate) zurückgezahlt.

  • partiarisches Darlehen: Der Darlehensgeber erhält statt oder zusätzlich zu den Zinsen eine Gewinnbeteiligung.

  • Bauspardarlehen
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