Baufinanzierung
Ein Bausparvertrag bildet ein Finanzierungsmodell, das als planungssicher und flexibel gilt. Es ist grundsätzlich nur für wohnwirtschaftliche Zwecke vorgesehen und wird von diversen Bausparkassen oder Sparkassen vergeben.
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Die Laufzeit von Bausparverträgen beträgt bis zu 30 Jahre mit konstanten Raten. Um das Darlehen für ein Bauunternehmen gestellt zu bekommen, müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt werden.

So wird bei Vertragsabschluss eine Mindestsparzeit vereinbart. Die Mindestsparzeit ist an einen Tarif gebunden und liegt zwischen 18 und 48 Monaten. Innerhalb dieser Zeit muss eine Mindestansparung erreicht werden, die je nach Tarif 40% und 50% der Bausparsumme entspricht. Zudem muss eine ausreichende Bewertungszahl erreicht werden, welche durch den Zeitpunkt der Zuteilung des Bausparvertrages ermittelt wird. Dieser Zeitpunkt lässt sich flexibel ansetzen und durch Faktoren wie hohe Sparleistungen beeinflussen.


Planung der Baufinanzierung

Zur Planung einer Baufinanzierung ist eine vorherige Bestandsaufnahme zu empfehlen.
Diese sollte sorgfältig durchgeführt werden und umfasst folgende Punkte:

  • Aufstellung Ihrer Gesamtkosten.
  • Bestimmen des Eigenkapitals.
  • Kalkulation Ihrer monatlichen Einnahmen und Ausgaben.
Arten der Baufinanzierung

Es gibt verschiedene Arten der Baufinanzierung. Die am häufigsten angebotenen Finanzierungsformen sind:
  • Finanzierung mit laufender Tilgung
  • Sofortfinanzierung mit einem Bausparvertrag
  • Finanzierung mit einer Lebens- oder Rentenversicherung
  • KfW Darlehen
  • Renovierungsdarlehen
  • Umfinanzierung
  • Annuitätendarlehen
  • Hypothekendarlehen
Hypothekendarlehen haben den großen Vorteil, dass die Banken sie meist zu einem günstigen Zinssatz anbieten. Grund hierfür ist, dass die Bank bei einer Hypothek in das Grundbuch des beliehenen Hauses eingetragen wird. Dadurch ist das Ausfallrisiko für die Bank nur gering und das Hypothekendarlehen gut abgesichert.
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